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PURSUIT OF COLORS.

Pursuit of Colors

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Kapitel 12 - Tempel der Farben

„Ist er das? Ich glaub, das ist er!‟

Kara lachte und drehte sich. Die Strapazen der beschwerlichen Reise schienen mit einem Mal von ihr abzufallen. Auch Ben spürte die Erleichterung. In der Ferne thronte ein majestätisches Bauwerk über dem Tal – der Tempel der Farben. Hier also sollte ihre Reise zu Ende gehen.

„Ich möchte, dass du mit hinein kommst‟, sagte Ben. „Auch, wenn du keinen Kompass mehr hast. Ohne dich hätte ich es nie so weit geschafft.‟

Kara strahlte über das ganze Gesicht und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

Kapitel 11 - Raubzug

Der Chan el-Chalili in Kairos Altstadt gilt als Afrikas größter Basar. Er wurde im 14. Jahrhundert gegründet und war lange Zeit als „türkischer Basar“ bekannt. Unzählige kleine Gassen verbinden seine Plätze, gesäumt von Läden und Kaffeehäusern.

Andram irrte durch die engen Gassen auf der Suche nach der nächsten Farbe. Seinen eigenen Kompass hielt er in der Hand. Der Kompass, den er Ben und Kara entwendet hatte, war im Rucksack verstaut. Er hasste diesen Ort. So viele Menschen, großteils Touristen, überall. Überteuerte Waren, viele davon billige Imitate, die nichts mit Handwerk und Tradition zu tun hatten. Souvenirs für das Handgelenk und den Kaminsims, genauso falsch wie ihre Bewunderer. Andram schnaubte verächtlich.

Kapitel 10 - Nicht um jeden Preis

„Schneller!“, rief Kara. „Ich kann es fast erreichen.“

Sie war weit aus dem eigenen Motorboot herausgelehnt und griff nach dem anderen Boot, jenes, in welchem der Dieb zu fliehen versuchte. Ben und Kara hatten den Amazonas tagelang nach ihm abgesucht. Sie waren sich sicher, dass sie hier in den Urwald kommen mussten. Sie hatten nicht nur die seltene Schlange gefunden, die im Rätsel beschrieben wurde, sondern endlich auch den Dieb mit dem gestohlenen Kompass aufgespürt.

„Pass auf!“, rief Ben, als er etwas Metallenes aufblitzen sah – eine Pistole!

Kapitel 9 - Die Geburt der Farben

Die Aufregung an Bord der NASA-Forschungsstation war deutlich zu spüren. So förmlich die Wissenschaftler sich in ihren weißen Kitteln auch gaben, die Anspannung stand ihnen deutlich ins Gesicht geschrieben. Ben beobachtete ihr Treiben durch das kleine Fenster der Luftschleuse. Ein Blick auf die Zeitanzeige verriet: Noch fünf Minuten. Auch Kara wirkte sichtlich nervös.

Kapitel 8 - Zerstörung

„Glaubst du wirklich, dass wir hier richtig sind?“, fragte Kara.
„Wir waren jetzt schon in fünf Höhlen, diese muss es sein“, antwortete Ben.
Beide standen am Eingang einer großen Höhle. Hinter ihnen erstreckte sich die weite Ebene Alaskas.

Kapitel 7 - Wiedervereinigung

Im Zug.

„Also, was ist passiert?‟, fragte Ben.
„Ich bin ihm gefolgt. Dem Typen, du weißt schon. Hab ihn zufällig vor dem Krankenhaus getroffen, als der Arzt endlich fertig war. Vielleicht doch nicht so ganz zufällig, denk ich. Ich hab denselben Flug nach Trondheim genommen, hab ihn nicht aus den Augen gelassen.

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Kapitel 6 - Befreiung

„Da ist ja unser Ziel. Es ist schön, allerdings nicht leicht erreichbar. Aber so war es doch bisher fast immer, oder, Kara?“
Ben drehte sich zur Seite. Doch sie war nicht da. Auch wenn er wusste, dass es so besser war, vermisste er sie trotzdem. Hier in dem kleinen Dorf, umgeben von Wald, spürte Ben, dass er am richtigen Ort war. Dies wurde auch, mehr oder weniger, durch den Menschen bestätigt, den er hier draußen in der Kälte so unverhofft und redselig antraf.

Kapitel 5 - Tiefe Erkenntnisse

Das Schiffswrack lag auf dem zwanzig Meter tiefen Meeresgrund – tief genug für Ben, der zum ersten Mal in einem Taucheranzug steckte. Um das Schiff herum war es schon dunkel gewesen, aber drinnen war es derart finster, dass die Welt außerhalb des Lichtkegels wie ausgelöscht schien – wie ein ewiges dunkles Nichts.

Kapitel 4 - Offenbarung

Ein Blitz zuckte durch den aufgewühlten Nachthimmel, dicht gefolgt vom markerschütternden Grollen des Donners. Ben sah nach oben. Der Sturm war beinahe über ihm. Wie lange war er schon durch dieses Labyrinth geirrt? Er beschleunigte seinen Schritt, sein Traben wurde ein Rennen. Rechts rum, links rum, rechts, der mittlere Gang, dann steil links. War er hier nicht schon gewesen?

Kapitel 3 - 600 Sekunden

„Seit ich mit dir unterwegs bin, komme ich echt in der Welt rum“, sagte Kara. „Aber so langsam verliere ich die Lust, in immer noch mehr Bodenlöcher zu gucken.“
Ben und Kara waren bereits seit dem Sonnenaufgang unterwegs. Sie wanderten durch die karge Landschaft Islands und suchten Geysire. Ben glaubte, dass ihr Ziel in einer der Wasserfontänen zu finden ist.

Kapitel 2 - Steiler Aufstieg

„Ich sehe sie – da oben!‟, rief Ben aus und lächelte stolz.
„Zeig mal her!‟, erwiderte Kara und nahm ihm das Fernglas aus der Hand. Ihr Blick wanderte die enorme Felswand hinauf, die vor den beiden in den Himmel ragte. „Bist du sicher?‟
„Ganz sicher‟, sagte Ben und schulterte seinen Rucksack.

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Kapitel 1 - Begegnung

Drei Kähne lagen am Steg – zwei waren angekettet und mit Planen überspannt, der dritte ragte nur ein paar Zentimeter aus dem Wasser. Nicht sehr aussichtsreich. Ben holte den Kompass aus seiner Gürteltasche, die Nadel leuchtete türkisblau, dann wieder türkisgrün, und zeigte zur Insel. Aber wie sollte er dorthin gelangen, ohne Boot?

Prolog - Der Kompass

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Stadt: „Ein Meister der Farben liegt im Sterben! Wird kein Nachfolger gefunden, drohen die Farben für immer aus der Welt zu verschwinden! ‟
Natürlich kannte Ben die Legende vom Tempel der Farben. Jeder kannte sie. Seine Tante hatte sie ihm in Kindertagen erzählt: Der Tempel thronte hoch über den Wolken und

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